Beratung

KoAktiv Wohnprojektberatung

  • Standort: Freiburg (Elbe)
  • Erfahrung: Erfahrung in Begleitung von Wohnprojekten

Tätigkeitsfelder

GruppenprozesseBauen und ArchitekturFinanzen und SteuernProjektentwicklung & -steuerung

Zielgruppe, Beratung für

Projekte in GründungProjekte in BetriebProjektgruppeninteressierte Personen

Räumlicher Arbeitsbereich

Baden-WürttembergBayernBremenHamburgMecklenburg-VorpommernNiedersachsenSchleswig-HolsteinÖsterreichSchweiz

Ort der Beratung

Vor OrtDigital

Leistungen

Wir begleiten gemeinschaftliche Wohnprojekte in unterschiedlichen Phasen – von der frühen Orientierungs- und Findungsphase über die Konkretisierung von Struktur und Konzept bis hin zur Umsetzung und Stabilisierung bestehender Projekte.

Unsere Leistungen umfassen die Begleitung von Gruppenprozessen ebenso wie die Auseinandersetzung mit Rechtsform, Immobilie und Finanzierung. Dabei geht es uns nicht um isolierte Fachantworten, sondern um das Zusammendenken sozialer, rechtlicher, wirtschaftlicher und räumlicher Aspekte.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Projekten in ländlichen Räumen und dörflich geprägten Regionen. Hier unterstützen wir Gruppen dabei, realistische, tragfähige Konzepte zu entwickeln, die sowohl die vorhandenen Ressourcen als auch die spezifischen Rahmenbedingungen berücksichtigen.

Ergänzend bieten wir Beratung zu präventiven Fragestellungen an: Wie können Wohnprojekte so gestaltet werden, dass sie langfristig stabil bleiben? Wie lassen sich Konflikte frühzeitig erkennen und bearbeiten? Und wie kann gemeinschaftliches Wohnen dazu beitragen, Selbstbestimmung, Gesundheit und Verbleib im eigenen Wohnumfeld zu sichern – auch im Alter.

Qualifikationen

Innerhalb der von uns angegebenen Bundesländer verfügen wir über besondere Erfahrungen in der Begleitung von Wohnprojekten in ländlichen Räumen und dörflich geprägten Regionen. Diese Kontexte sind uns sowohl fachlich als auch aus eigener Praxis gut vertraut.

Gemeinschaftliche Wohnprojekte im ländlichen Raum stellen spezifische Anforderungen: begrenzte Infrastruktur, größere Entfernungen, weniger institutionelle Unterstützungsangebote – zugleich aber auch besondere Potenziale in Bezug auf soziale Nähe, Selbstorganisation und die Verbindung von Wohnen, Quartier und Nachbarschaft.

Unsere Qualifikationen liegen darin, diese Rahmenbedingungen systemisch mitzudenken: von Gruppenprozessen über Rechtsform, Immobilie und Finanzierung bis hin zur Einbettung des Projekts in Dorf, Quartier und regionale Strukturen. Gerade dort, wo Ressourcen knapp sind, braucht es realistische Konzepte, klare Prozesse und eine präventive Perspektive auf langfristige Tragfähigkeit.

Ländliche Wohnprojekte begleiten wir daher mit besonderer fachlicher Sorgfalt – als Orte, an denen gemeinschaftliches Wohnen nicht nur Wohnraum schafft, sondern auch zur Stärkung sozialer Strukturen und lokaler Zukunftsfähigkeit beiträgt.

Selbstverständnis

Meine Arbeit (Frank Maier) als Wohnprojektberater ist praxisbasiert. Ausgangspunkt war nicht die Theorie, sondern die eigene Umsetzung: Ich bin Initiator (2021) und Realisator (2025) des gemeinschaftlichen Wohnprojekts „HAUS DER HORIZONTE – Wohnen und Leben ins Alter eG“. In diesem Projekt habe ich den gesamten Weg durchlaufen – von Gruppenfindung und Entscheidungsprozessen über Rechtsform und Finanzierung bis zur baulichen Realisierung und zum Einzug.

Qualitätsrahmen der Beratung – in Anlehnung an die Stiftung trias. Gemeinschaftliche Wohnprojekte stellen besondere Anforderungen an Beratung und Begleitung. Sie verbinden soziale Prozesse mit wirtschaftlichen, rechtlichen und baulichen Fragestellungen und entwickeln sich über viele Jahre hinweg. Eine fundierte Beratung muss diese Ebenen zusammendenken – isolierte Einzelantworten greifen hier zu kurz.

Die Stiftung trias gehört in Deutschland zu den wichtigsten Unterstützern gemeinschaftlicher Wohnformen. Sie hat früh erkannt, dass Wohnprojekte einen spezifischen Beratungsbedarf haben und dass die Anforderungen an Wohnprojektberaterinnen und -berater entsprechend hoch sind. Gute Beratung erfordert interdisziplinäres Wissen unter anderem aus den Bereichen Gruppenprozesse, Immobilienentwicklung, Finanzierung und Rechtsformen – ebenso wie methodische Kompetenz in Moderation, Prozessbegleitung und Entscheidungsfindung.

Um diesen Qualitätsanspruch zu sichern, hat die Stiftung trias eine eigene, spezialisierte Aus- und Weiterbildung für Wohnprojektberater*innen entwickelt. Sie schafft damit einen verbindlichen Rahmen für professionelle, ganzheitliche Beratung im gemeinschaftlichen Wohnen. Für mich bildet dieser Ansatz einen wichtigen Bezugspunkt: Beratung nicht als punktuelle Hilfe, sondern als qualitätsgesicherte Begleitung komplexer sozialer und räumlicher Entwicklungsprozesse.

Arbeitsweisen / Methoden

Unsere Arbeit ist prozessorientiert, systemisch und dialogisch. Wir verstehen uns nicht als externe Planer mit fertigen Lösungen, sondern als Begleiter, die Gruppen dabei unterstützen, ihre eigenen tragfähigen Entscheidungen zu entwickeln.

Zentrale Elemente unserer Arbeitsweise sind Zuhören, strukturierendes Fragen, Moderation und Übersetzung – zwischen unterschiedlichen Perspektiven, Interessen und Fachlogiken. Dabei arbeiten wir mit klaren Vereinbarungen, transparenter Kommunikation und einer realistischen Einschätzung von Möglichkeiten und Grenzen.

Methodisch greifen wir auf Moderations- und Prozessbegleitungsansätze zurück, die sowohl die Dynamik von Gruppen als auch die sachlichen Anforderungen von Wohnprojekten berücksichtigen. Präventives Denken spielt dabei eine wichtige Rolle: Spannungen, Überforderungen oder strukturelle Risiken sollen möglichst früh sichtbar werden, um Entwicklungsspielräume zu erhalten.

Je nach Bedarf arbeiten wir punktuell, auf Stundenbasis oder im Rahmen längerfristiger Begleitungen mit klar definierten Zeit- und Aufgabenrahmen.

Referenzen / Erfahrungen

Gemeinschaftliches Wohnprojekt "HAUS DER HORIZONTE - Wohnen und Leben ins Alter eG". Ich bin Initiator (2021) und Realisator (2025).

Kooperationspartner / Team

Gemeinschaftliche Wohnprojekte sind komplexe Vorhaben, die unterschiedliche fachliche Perspektiven erfordern. Entsprechend arbeiten wir – je nach Projektphase und Fragestellung – mit einem Netzwerk aus erfahrenen Kooperationspartnerinnen und -partnern zusammen.

Dazu gehören unter anderem Architektinnen, Fachplanerinnen sowie Akteur*innen aus Quartiersentwicklung, Wohnberatung und Prävention. Die Zusammenarbeit erfolgt bedarfsorientiert und transparent, immer mit dem Ziel, die Eigenständigkeit und Entscheidungsfähigkeit der Gruppe zu stärken.

Darüber hinaus sind wir in verschiedene Netzwerke eingebunden, unter anderem im Umfeld der Stiftung trias, der Wohnprojektberatung, der ehrenamtlichen Wohnberatung sowie der Quartiers- und Dorfmoderation. Eigene individuelle Praxiserfahrungen bringen wir ebenfalls mit. Z.B. Frank Maier als Initiator und Mitgestalter des genossenschaftlichen Wohnprojekts HAUS DER HORIZONTE – Wohnen und Leben ins Alter eG.

Je nach Projekt arbeiten wir allein oder in abgestimmten Team – klar, verbindlich und mit eindeutig geregelten Zuständigkeiten.

Konditionen

Erstgespräche bis zu zwei Stunden bieten wir honorarfrei an. Sie finden telefonisch oder per Videokonferenz statt.

Bei Terminen vor Ort übernehmen die Auftraggeber:innen die Reise- und ggf. Übernachtungskosten.

Beratung nach Aufwand Bei einer Abrechnung nach Zeitaufwand beträgt der Stundensatz 90 € pro beteiligter Person.

Sofern im Rahmen der Beratung weitere Fachpersonen (z. B. Juristinnen, Fachplanerinnen oder Finanzierungsexpert*innen) eingebunden werden, gelten für diese die jeweils projekt- und fachüblichen Stundensätze. Diese werden im Vorfeld transparent benannt und im Angebot ausgewiesen.

Begleitung von Gruppen und Prozessen

Für die kontinuierliche Begleitung von Wohnprojekten erstellen wir individuelle Angebote.

Diese enthalten eine klare zeitliche Begrenzung (z. B. Stunden pro Woche oder Monat) und ermöglichen eine verlässliche, ergebnisstabile Zusammenarbeit über einen definierten Zeitraum.

Sind mehrere Personen mit unterschiedlichen Rollen beteiligt, werden deren jeweilige Leistungen und Honorare differenziert und nachvollziehbar dargestellt.

Ehrenamtliche Initiativen oder frühe Projektphasen können nach Absprache besondere Konditionen erhalten.

Reisekosten

Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Auftraggeber:innen getragen.

Reisezeiten rechnen wir mit 45 € pro Stunde und Person ab.

Lernen & Erleben im „Haus der Horizonte“

Gespräche, Workshops und Projekttermine können auf Wunsch im genossenschaftlichen Wohnprojekt

HAUS DER HORIZONTE – Wohnen und Leben ins Alter eG stattfinden.

Führungen, Übernachtungen und Verpflegung sind nach individueller Absprache möglich.

Probewohnen

Ein zeitlich begrenztes Probewohnen im Haus der Horizonte ist möglich.

Voraussetzung ist ein vorheriges Kennenlernen (z. B. per Videokonferenz).

Dauer, Kosten und Rahmenbedingungen werden individuell vereinbart.